Ein Konzept für ein Messer im Stil von Teenage Engineering: präzise, reduziert und mit Liebe zum Detail.
Ziel war es, ein alltägliches Werkzeug neu zu denken und ihm eine eigenständige, hochwertige Formsprache zu geben, die Technikbegeisterte anspricht.
Kontext
Das Projekt entstand im Modul „Computer Generated Object Design“ an der TH Nürnberg. Aufgabe war es, ein Alltagsobjekt zu analysieren, die Nutzungskontexte zu verstehen und daraus ein eigenständiges Designkonzept – angelehnt an die Markenidentität eines bekannten Unternehmens – zu entwickeln.
Mir diente die klare, funktionale und spielerische Ästhetik von Teenage Engineering als Inspiration.
Prozess
Ich begann mit der Analyse bestehender Skalpell-Designs, ihrer Handhabung und typischen Nutzungsszenarien und Problemen. Auf Basis eines selbst formulierten Design-Briefings entwickelte ich Skizzen und erste Varianten, die Ergonomie, Sicherheit und eine klare Formensprache verbinden.
Das Modellieren und Rendern erfolgte in Fusion 360, wo ich Wert auf saubere Übergänge, präzise Proportionen und eine reduzierte Gestaltung legte. Für die Ausstellung entstand zudem ein Prototyp im 3D-Druck, der die Idee greifbar macht.
Ergebnis
Das finale Design übersetzt die Wertigkeit und das technikaffine Branding von Teenage Engineering in ein Skalpell: reduzierte Flächen, präzise Details und ein bewusst gesetzter Farbakzent am Griff.
Das Ergebnis ist ein funktionales Werkzeug mit eigenständigem Charakter, klar, modern und sofort wiedererkennbar.