Unter dem Titel "SUPERCARAVAN" war es Aufgabe des Semesters, einen Anhänger zu erschaffen, der Wohnen auf engstem Raum mit einer individuellen Sondernutzung vereint. Besonderer Wert liegt dabei auf der Adaptabilität in der Funktion, sowie der geometrischen Ausgestaltung des Raumes im Bezug auf Aerodynamik und einer Loslösung von architektonischen Konventionen.
Der "SUPER COFFEE CARAVAN" ist für ein fiktives Szenario vorgesehen, in dem zwei Kaffee-Enthusiasten auf der Suche nach der perfekten Bohne durch Südamerika reisen. Dazu benötigen sie die Möglichkeit, kleine Mengen an Bohnen vor Ort zu rösten und zu verkosten. Falls sie keinen Platz bei den lokalen Farmern finden, sollten sie einen Ort zum Schlafen haben.
Weil man mit dem Verkosten alleine kein Geld verdienen kann, haben die beiden Enthusiasten eine kleine Rösterei in ihrer Heimatstadt, in der sie das restliche Jahr arbeiten. Auch hier soll der Caravan eine Möglichkeit bekommen, das Unternehmen in der Öffentlichkeit zu vertreten. Als mobile Kaffeebar findet er glückliche Abnehmer auf Messen, in der Innenstadt oder in der Mittagspause großer Unternehmen.
Grundlage für die Formgebung ist die Kaffeebohne. Als Lösung für die großflächigen Öffnungen, die der Betrieb der Kaffebar benötigt, ist der Entwurf von der Anatomie eines Käfers beeinflusst, dessen Flügel sich öffnen.
Bei der Ausarbeitung der Details liegt der Fokus darauf, eine schlichte, runde Optik zu erzielen, die im geschlossenen Zustand Geheimnisse verbirgt. Der geöffnete Caravan gibt, wie eine Kaffeekirsche, den wertvollen Kern preis.
Verwendete Software:
3D:
Rhinoceros
Renderings:
Keyshot

Aufgabenstellung und Seminarleitung:
Prof. Niels Jonkhans

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